Farbtherapie im Alltag

Dass Farben die Stimmungen beeinflussen und auch Krankheiten lindern können, ist inzwischen bekannt. So wird die Farbtherapie beispielsweise in der Psychologie für die Behandlung psychischer Krankheiten und sogar psychosomatischer Erkrankungen eingesetzt. Doch selbst bei Erkältungen oder Ohrenschmerzen kann die Farbtherapie helfen. So wird beispielsweise die Rotlichtlampe gegen Nebenhöhlenerkrankungen oder Ohrenschmerzen eingesetzt. Hier lindert die Farbe Rot zusammen mit der Wärme der Lampe die Beschwerden.

Doch nicht nur verordnet kann man die Farbtherapie einsetzen. Man kann seinen privaten und sogar beruflichen Alltag so gestalten, dass man von der Kraft der Farben profitiert. Wenn man beispielsweise im Büro ein bläuliches und kein weißes Licht verwendet, wirkt sich dies auf die Konzentrationsfähigkeit aus, mindert den Stress und sorgt für mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Doch auch im privaten Umfeld kann man die Farbtherapie nutzen. Zimmer für Neugeborene sollten in warmen Rottönen oder einem warmen Orange gehalten werden. Dies, unterstützt durch entsprechende Lichtquellen, erinnert an die Farben, die das Baby im Mutterleib kennengelernt hat. Mit diesen Erinnerungen schlafen Babys besser, sind ausgeglichener und auch Koliken oder Schreianfälle treten bei diesen Kindern wesentlich seltener auf.

Die Farbtherapie wird seit einigen Jahren auch in der Akkupunktur verwendet. Dabei werden die relevanten Akkupunkturpunkte nicht mit Nadeln sondern mit speziellem Licht bestrahlt. Die Wirkung entspricht dabei völlig der Akkupunkturwirkung. Wer die Farbtherapie zuhause intensiv anwenden möchte, kann eine entsprechende Lampe verwenden, zu der mehrere farbige Einsätze gehören. Jede Farbe hat dabei eine eigene Wirkung auf die Sinne, die Seele und den Körper.

19.02.2010 - News