Di 27 Mai 2008
Was früher als “chic” unter den vielen Gleichgesinnten war wird zunehmend ein Problem der sozialen Randgruppen. Forscher des Harvard Medical School konnten in Zusammenarbeit mit der University of California in San Diego zeigen, dass der Versuch den Zigaretten abzuschwören, keine individuelle Entscheidung ist, sondern vielmehr unbewusst im Herdentrieb erfolgt.
Während noch in den 70er Jahren Raucher und Nichtraucher in fast allen gesellschaftlichen Schichten gleichermassen zu finden waren, finden sich die Raucher zunehmend am Rande der sozialen Netze.
Je mehr Leute, welche miteinander direkt oder indirekt in Verbindung stehen, das Rauchen aufgeben, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Abstinenzversuche klappen. Ob wer das Rauchen aufgibt, hängt unter anderem stark davon ab, ob Familienmitglieder, Bekannte oder Verwandte es ebenfalls geschafft haben.
Letzten Endes sei der Mensch ein Herdentier und will schon gar nicht als Außenseiter gelten.
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Juni 5th, 2008 at 13:22
Ja der Mensch ist ein Herdentier, das ist schon oft bewiesen und ich wage die Behauptung, dass ohne diesen Herdentrieb kaum einer mit dem Rauchen angefangen hätte. Zu meiner Schulzeit war es z.B. noch cool zu rauchen und daher fingen viele sogar recht früh damit an. Wie es heute ist weiß ich nicht, aber damals war das so…
Juni 21st, 2008 at 13:58
Ich merke dies auch immer mehr in meiner Umgebung. Bin zwar Nichtraucher und so kann ich es auch nur gut heißen.