Umgang mit Antibiotika
Wenn der Herbst kommt, nehmen auch die Erkrankungen zu, die mit Antibiotika behandelt werden müssen. Sei es eine ansteckende Angina oder eine hartnäckige Grippe mit hohem Fieber: in einigen Fällen muss man Antibiotika einnehmen. Die Gabe von diesem Medikament richtet sich nach der Krankheit, für bestimmte Krankheiten wurden spezielle Antibiotika entwickelt. Bei der Einnahme gehen jedoch viele Menschen zu sorglos mit dem Medikament um.
Die meisten Medikamente werden verschrieben für den Zeitraum, bis eine Besserung der Beschwerden eintritt. Ebenso werden viele freiverkäufliche Medikamente gegen grippale Infekte oder Halsschmerzen nur bei Beschwerden verwendet. Anders verhält es sich jedoch bei einem Antibiotikum. Dieses muss zwingend so lange genommen werden, bis die Tabletten verbraucht sind. Selbst wenn die Symptome vorher vollständig abgeklungen sind, darf man die Therapie mit Antibiotika nicht vorher eigenmächtig beenden. Auch sollte man keine Antibiotika für „Notfälle“ aufbewahren, denn nicht jedes Antibiotikum darf für jede Krankheit eingesetzt werden.
Setzt man das Medikament ab kann dies dazu führen, dass der Krankheitserreger eine Resistenz gegen das Mittel bildet. Kommt die Krankheit dann erneut zum Ausbruch, ist eine Behandlung mit dem entsprechenden Antibiotikum meist nicht mehr möglich.
Wichtig ist auch, dass das Antibiotikum korrekt eingenommen wird. Auf keinen Fall sollte man dieses Medikament mit Milch oder Mineralwasser einnehmen, da diese Flüssigkeiten die Aufnahme des Wirkstoffs im Körper verhindern. Schuld daran ist der Kalziumgehalt in der Milch oder im Mineralwasser. Man sollte es daher mit viel Leitungswasser einnehmen und die Behandlung bis zum Ende auf keinen Fall abbrechen.
14.10.09 - News