Zeckenplage

Wer sich viel in der freien Natur aufhält, etwa in Wäldern oder Feldern, sollte bedenken, dass gerade in der warmen Jahreszeit der Zeckenbefall ständig zunimmt. Die ekligen kleinen Viecher halten sich vor allem in den Wäldern im Unterholz und den Gebüschen auf. Diese kleinen Vampire lassen sich mit Vorliebe auf nackter Haut fallen und arbeiten sich von dort aus, zu den warmen und feuchten Körperstellen vor, wie zum Beispiel zu den Achselhöhlen, Leisten, Kniekehlen und den Haaren um sich dort festzusaugen. Die Zecke kann ein gefährlicher Krankheitsträger sein, die unter anderem die Lyme-Borreliose oder die Frühsommergrippe-Meningoenzephalitis (FSME) auslöst.

Aber auch andere Erreger, wie Parasiten, Viren und Bakterien werden von der Zecke übertragen. Vor FSME, können Sie sich leider nur durch eine Impfung schützen, die etwa fünf Jahre anhält. Bei einem Zeckenbiss, sollten Sie die Zecke am besten mit einer Zeckenzange, ganz nah an der Haut zu fassen kriegen und dann herausziehen und die Wunde desinfizieren. Auf keinen Fall quetschen, sonst verbreiten sich die Krankheitserreger in der Wunde und ein Arztbesuch ist nicht zu umgehen. Die Stellen niemals mit Öl oder Klebstoff behandeln.